Die Ultraschnelle Computertomographie (USCT)
Diese in der Regel nur kurz „CT“ genannte Untersuchungstechnik ist eine spezielle Form der Röntgenuntersuchung, deren Ergebnis überlagerungsfreie Schichtbilder des untersuchten Bereichs sind. Im Gegensatz zur Kernspintomographie (MRT) geschieht also die Untersuchung mit Röntgenstrahlung, die allerdings im Gegensatz zu Geräten älterer Generationen sehr wenig Strahlung zum Erzielen bester Ergebnisse benötigen. So musste der Patient früher fünf Minuten für eine Einzelschicht ausharren - heute geschieht dies in weniger als einer Sekunde. Schon allein aus diesem Grund ist die Belastung mit Röntgenstrahlung um ein Vielfaches geringer als früher. So ist das CT heute eine patientenschonende Untersuchungsmethode mit bester - oft verblüffend realistischer - Bildgebung für eine zuverlässige Diagnose.
Schnellste Untersuchung spart Zeit und reduziert Strahlenbelastung
In unserem modernen Multisclice-Computertomographen kann das Röhren-/Detektorsystem mehrmals pro Sekunde um den Patienten rotieren. Dabei wird die Patientenliege kontinuierlich vorgeschoben und die gemessenen Informationen beschreiben somit eine Spirale. Diese bei uns durchgeführte spezielle Form der Untersuchung wird „Spiral-CT“ genannt. Zudem hat unser Gerät sogar mehrere Röhren-Detektorsysteme parallel, womit mehrere Fächerstrahlen gleichzeitig ausgesendet und empfangen werden und so bei einer Umdrehung derzeit bis zu acht Schichtbilder gleichzeitig erzeugt werden. Diese Schnelligkeit ist zum einen für eine rasche Diagnose von großem Vorteil, zum anderen wird der Patient einem Minimum von Strahlen ausgesetzt.
Dreidimensionale Bilder durch elektronische Nachbearbeitung
Durch die elektronische Nachbearbeitung der gemessenen Daten mit Hilfe der angeschlossenen Computereinheit werden dreidimensionale Darstellungen des untersuchten Bereiches erzeugt. Dabei können auch störende Bildinformationen entfernt werden. Das mit dieser Technik erzeugte Bild ist im Vergleich zum üblichen Röntgenbild sehr viel übersichtlicher und wird, im Gegensatz zur konventionellen Röntgenuntersuchung, überlagerungsfrei dargestellt. Die Möglichkeit der dreidimensionale Darstellung gibt dem Radiologen ein weiteres Mittel für eine zweifelsfreie Diagnose in die Hand.
CT contra MRT?
Feine Knochenstrukturen sind im Schichtbild des CT allerdings weniger gut zu erkennen – wenn es um solche Untersuchungen geht, verwenden wir die in dieser Hinsicht überlegene Kernspintomographie (MRT). Die strahlungsfreie Kernspintomographie wird gerne las Konkurrenz zum CT bezeichnet. Wir sehen sie bei bestimmten Diagnoseanforderungen als außerordentlich wertvolle Ergänzung der radiologischen Untersuchungsmethoden - immerhin verfügt unsere Praxis über drei solcher Geräte. Jedoch bei Untersuchungen der Lunge, bei vielen Fragestellungen im Bauchraum oder beispielsweise bei der Darstellung von Mittelohr oder Nasennebenhöhlen ist die CT der MRT überlegen. Außerdem ist die CT im Vergleich zur Kernspintomographie (MRT) deutlich kostengünstiger und viele Fragestellungen lassen sich mittels der CT bei sehr geringer Belastung mit Röntgenstrahlen mit gleicher Aussagekraft beantworten.
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